Der „inter-religiöse Dialog“ als deutsche Waffe

Aus der Reihe: „Unverkrampfte Patrioten gegen Rechtspopulismus“

Religionsunterricht
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Ob „Integration der Flüchtlinge“, Irangeschäft oder Israel-Bashing:

IMMER STÄRKER SETZT DIE DEUTSCHE INNEN- UND AUßENPOLITIK AUF DEN „INTER-RELIGIÖSEN DIALOG“.

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Der säkulare Staat lädt zur Religionskonferenz

Religionskonferenz im Auswärtigen Amt“ meldet am 22. Mai 2017 „Pro- das christliche Medienmagazin“. Die Subheadline lautet: „Religion hat ihren Platz in der Gesellschaft“. Das findet der Protestant Sigmar Gabriel und stellt sich gegen laizistische Bestrebungen. Richtig: In der „Rede von Außenminister Sigmar Gabriel zur Eröffnung der Konferenz Friedensverantwortung der Religionen“ heißt es: „Wir sind ein Land, in dem der Staat zwar religiös neutral ist. Aber er ist nicht laizistisch. Religion hat ihren Platz in unserem Land.“

Das ist zwar wieder eine typische Gabriel-Dummheit, denn Religion hat auch im laizistischen Frankreich „ihren Platz“, allerdings nicht im öffentlichen und staatlichen Raum. Genau das aber wollen in Deutschland alle Parteien: Die christlichen Kirchen sollen das öffentliche Leben bestimmen und weil sie das mit staatlicher Hilfe auch tun, soll neben sie ein verstaatlichter „deutscher Islam“ treten.

Aus diesem Grund verbreiten sich religiöse Statements wie eine ansteckende Krankheit im gesellschaftlichen Leben. Agnostiker und Atheisten werden ignoriert oder gar als „intolerante Religionshasser ohne Werte“ angegriffen. Seit Jahren werden einem Diskussionen über den Islam und seine Praktiken aufgedrängt. Man wird geradezu verpflichtet, sich im Islam auszukennen: Ist das Kopftuch Pflicht im Islam? Berufen sich die Killer von Nizza bis Manchester zu Recht auf diese Religion? Die antirassistische Staatsbürgerpflicht gibt die Antworten vor. Und die christlichen Kirchen freuen sich, denn es ist dem politisierten Islam, der penetrant in die Öffentlichkeit drängt, zu verdanken, dass jetzt wieder täglich über Religionen gesprochen wird.

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▶ „Religion polarisiert. Nicht jeder wünscht der Religion eine wichtigere Rolle

sagt Gabriel in seiner Rede. Vor allem in vielen westlichen Ländern sei der Vorbehalt gegen der aktive Rolle von Glaubensgemeinschaften stark. Gabriel kommt aus einer Partei, die bis 1945 auch der Religion keine wichtige Rolle zugestehen wollte. Heute sind Sozialdemokraten fast zu 80 Prozent Mitglied einer christlichen Aberglaubensgemeinschaft. Sie sind also viel christlicher als der Durchschnitt die Bevölkerung. Ob diese Leute an den religiösen Unsinn glauben, sei dahin gestellt: Ohne Kirchenmitgliedschaft kann man in der SPD von heute einfach nichts werden. Manuela Schwesig hat sich 2011 extra nachträglich taufen lassen, Gabriel selbst heiratete 2012 kirchlich – wie Hannelore Kraft, die 2012 nachträglich den Mann kirchlich heiratete mit dem sie seit 1992 standesamtlich verheiratet ist. Auch Peer Steinbrück trat damals nach 40jähriger kirch­li­cher Abstinenz wieder der Kirche bei. „Kabinett ohne Konfessionslose“ meldete 2013 triumphierend die christliche Presse: „Zum ersten Mal seit vielen Jahren werden dem neuen Bundeskabinett keine konfessionslosen Minister angehören. Alle Mitglieder geben öffentlich ihre Religion an – und mehrere sind in ihrer jeweiligen Konfession besonders engagiert.“

Diese Re-Religionisierung ist also seit Jahren in Gange. Besonders bemerkbar macht sich die Re-Islamisierung, aber eben auch die Ausbreitung der Pastoralen Herrschaft in Deutschland oder in Russland. Wenn Putin sich mit Funktionären der Russisch-Orthodoxen Kirche zeigt, fällt das hier noch einigen auf, aber wenn die vielen deutschen Politiker aus Pastoren-Haushalten sich mit christlichen Bischöfen zeigen – und das passiert ständig – fühlt sich niemand wie in Russland oder im Iran.

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▶ „Das Friedenspotenzial der Religionen ist riesig“ (Gabriel)

Die Verbindung von Religion und Außenpolitik (und darüber auch der Innenpolitik) ist deshalb so brisant, weil die Verfassungen der säkularen Staaten (auch der Staaten wie Deutschland, die ausdrücklich nicht laizistisch sein wollen) die politische Macht von religiösen Legitimationen trennt. Diese Trennung wird immer häufiger von BRD-Poltikern in Frage gestellt. Der heutige neoliberale Staat ist geradezu geprägt von einer Verbindung von politischen und pastoralen Machttechniken. Das ist einer der Gründe, warum in einer säkularen Gesellschaft mit stark rückläufiger Kirchenmitgliedschaft die „Eliten“ immer christlicher werden. Und diese re-christianisierten Politiker finden es plötzlich einleuchtend in den Religionen eine Herrschaftsreserve zu sehen:

Gabriel: „Ich glaube, dass es sich lohnt den Blick zu werfen auf das konstruktive, und eben nicht nur das aktuell scheinbar destruktive Potential von Religion. Religion, Glaube – das sind nicht nur Fragen nach der persönlichen Identität, sondern sie definieren auch gleichzeitig häufig die Realitäten innerhalb einer Gesellschaft. Dieser Komplexität wollen wir in unserer Außenpolitik in Deutschland gerecht werden. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam versuchen freizulegen, wie wir es schaffen können, die Kräfte von Religion gerade dort freizusetzen, wo Gesellschaften immer mehr drohen auseinanderzudriften oder schlimmer noch, wo sich soziale Konflikte entladen in Gewalt und Bürgerkrieg. Religionen können Zuversicht vermitteln. Religiöse Akteure können Scheitern und Vergeblichkeit erleben, ohne in Verzweiflung zu versinken.

Der katholische Bischof Ludwig Schick freut sich über die anti-laizistische Kehrtwende: „Bisher wurden die Religionen mehr als Ursachen (sic!) von Gewalt, Konflikten, Terror und Kriegen gesehen, inzwischen werden sie als Hilfe für den Frieden betrachtet“.

Jetzt soll ein eigener Arbeitsstab im Auswärtigen Amt künftig die Zusammenarbeit mit religiösen (auch islamistischen) Gruppen bei der Konfliktlösung koordinieren. Deutsche Diplomaten sollen, das verlangt nun Gabriel, ihre religiöse Kompetenz verbessern. In Mosambik, Nigeria und im Libanon sind schon staatliche und staatkirchliche deutsche Kader unterwegs. Im Libanon fördern sie mit deutschem Geld den „innersunnitischen Dialog“.

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Islamisierung
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Dialog mit Antisemiten

Es ist klar, dass dieses reaktionäre Vorhaben, bei dem der „Chrislam“ im Vordergrund steht, sich am Ende gegen die Juden wendet, die für den „inter-religiösen“ Dialog zahlenmäßig unbedeutend, die aber aber symbolisch vorerst noch dafür bürgen sollen, dass es hier nicht nur um die „traditionelle“ deutsch-arabisch-muslimische Freundschaft gehen soll. Wie sehr jedoch die Kontakte zu den islamischen Regimes und deren BRD-Vertretungen im Mittelpunkt stehen, zeigt die Einladung von Hamidreza Torabi zu dieser Konferenz.

Hamidreza Torabi kommt vom Islamischen Zentrum Hamburg („Blaue Moschee an der Alster“). Gabriel hat in dieser „Blauen Moschee“ schon früher viele Hände geschüttelt. Auch die Hände von Torabi, der Führungsmitglied dieses Zentrums ist und außerdem „Direktor“ der so genannten „Islamischen Akademie Deutschland“ (die eng mit den „Feministinnen“ der ev. Nordkirche zusammen arbeitet) und nicht zuletzt Mitorganisator des antisemitischen „Al-Quds-Tages“ in Berlin.

Gegen den „Dialog“ mit diesem Mann gab es einigen Protest. Auch die israelische Botschaft meldete sich zu Wort, aber sie kann natürlich eine „Religionskonferenz“ nicht in Frage stellen, sondern nur die Auswahl der Gäste. Die antilaizistischen deutschen Medien bezeichnen Torabi durchweg respektvoll als „Geistlichen“.

Auch diese Medien finden, dass Staat und Klerikale zusammen „Wege zu einem friedlichen Miteinander suchen“ sollten. Niemand findet es fragwürdig, dass ausgerechnet religiöse Ideologien verstärkt in den Dienst der deutscher Weltmacht gestellt werden sollen. Deshalb kann man auch einen Hamidreza Torabi dazu bieten, der beim letzten Al-Quds-Tag ein Plakat trug, auf dem die Vernichtung des jüdischen Staates gefordert wurde.

Außenminister Gabriels Antisemitismus ist notorisch. Aber die Motive für solche Entscheidung sind aber mit den persönlichen antiisraelischen Dispositionen einiger Partei- und Staatsfunktionäre nicht erklärt. Mit der vom Iran finanzierten
„Blauen Moschee“ arbeiten noch ganz andere Akteure zusammen. Zum Beispiel die Klerikal-Feministinnen der Nordkirche (Abteilung „unterreligiöser Dialog“) und der Hamburger SPD/GAL-Senat. Schura, Queerfeministinnen und Klerikalfeministinnen haben gerade erst am 13. Mai 2017 gemeinsam mit einigen staatlichen Stellen den Hamburger Frauenmarsch bekämpft, weil in dem Aufruf zu diesem Marsch Kritik am islamischen Kopftuch und am Islamismus formuliert wurde.

Tatsächlich verteidigte das Auswärtige Amt die Einladung des iranischen Judenhassers mit dem Hamburger Staatsvertrag mit den Islamisten: „Da Amt weist darauf hin, dass das IZH Teil der Schura (Rat der Islamischen Gemeinschaften) ist, mit der die Hansestadt Hamburg einen Staatsvertrag geschlossen hat.“

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Stärkung der klerikalen Kräfte: Manchester und die Libyen-Connection

Hamidreza Torabi war nicht der einzige Islamist unter Gabrieles Gästen. Zu denen Gästen gehörten auch der iranische Botschafter Ali Majedi und Seyed Abdolhassan Navab, Präsident der „Universität der Religionen und Denominationen“ aus Qom/Iran. In dieser „Universität“ werden Kader der totalitären und antisemitischen iranischen Staatsideologie ausgebildet. Eine der religiösen Leitfiguren und Mentoren der „Universität der Religionen und Denominationen“ ist der Großayatollah Nasser Makarem Schiris. Dieser verhängte 2012 eine „Fatwa“ gegen den deutsch-iranischen Sänger Shahin Najafi – wegen Blasphemie, also wegen „Beleidigung“ eines schiitischen „Heiligen“.

Dieser „inter-religiöse“ Dialog, der angeblich den „Frieden in der Welt“ befördern soll, ist in Wirklichkeit ein deutsches Programm zur weltweiten Stärkung rechter klerikaler Kräfte und ein Angriff auf die europäische Aufklärung. Die innenpolitischen und außenpolitischen Folgen werden erheblich sein. Der Westen hat in den letzten Jahrzehnten überall säkulare Regimes gestürzt und klerikalfaschistische Regimes gestärkt. Die Folgen wurden zuletzt in Manchester deutlich: Der Attentäter war Teil einer vom Staat geförderten Libyen-Connection. Diese Leute wurden als Kämpfer gegen Gaddafi ausgebildet. Man wusste dass sie dort ein islamistisches Kalifat schaffen wollen. Die weltweiten Folgen sind bekannt – von Fluchtbewegungen bis zum Krieg in Mali. Deutschland, das sich „wegen Trump“ noch mehr zur europäischen Führungsmacht berufen füllt, will jetzt verstärkt die religiöse Karte ausspielen. Diese Konferenz mitsamt den anwesenden Antisemiten soll nur ein Anfang gewesen sein.

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interreligiös
Interreligiöses Zentrum „House of One“: Schulterschluss mit Islamisten
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GLEICHZEITIG

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Islamisten im Bundestag und auf dem Kirchentag

VICE, 30.Mai 2017
Wie Thomas de Maizière & Auswärtiges Amt Islamisten hofieren

Sie verteidigen Selbstmordattentäter und wollen Israel vernichten. Die Bundesregierung suchte in den vergangenen Tagen trotzdem den Dialog mit ihnen.

Thomas de Maizière traf sich vergangenen Freitag beim Kirchentag mit Ahmad al-Tayyeb, Groß-Scheich und Groß-Imam der Azhar-Moschee in Kairo. Der Raum im Berliner Messezentrum war brechend voll, als der Innenminister seinen Gast aus Kairo empfing. Dort tauschten die beiden Dialogpartner Nettigkeiten aus und verurteilten Islamismus und Terror. Das Publikum musste davon ausgehen, einen „moderaten Moslem“ vor sich zu haben. Niemand fragte warum sich der Groß-Imam dafür einsetzt, die Abkehr vom Islam mit dem Tod zu bestrafen.. Niemand erwähnte dass dieser Mann Juden als die großen Feinde aller Gläubigen beschimpft. Ahmad al-Tayyeb vertritt, dass der Terror des „Islamischen Staats“ das Produkt einer Verschwörung von Juden aus Israel und den USA ist.

Anmerkungen:

(1) Schon sehr früh kritisierte Hamed Abdel-Samad Treffen mit islamistischen Großscheichs wie von Al-Azhar. Dieser durfte im März 2016 sogar eine Rede im Bundestag halten. Dort behauptete er, der Islam sei eine friedliche Religion, bei der die Gleichberechtigung von Mann und Frau verankert seien! Siehe Cicero, 25. März 2016. Der Imam Al-Tayyeb als Dialogpartner.

(2) Bemerkenswert ist, dass die Einladung des Ahmad Mohammad al-Tayyeb im Jahr 2016 auf Initiative des „Zentrums für islamische Theologie“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) erfolgte. Dieses Zentrum ist Teil der staatlichen versuche, einen „deutschen Islam“ zu schaffen. Damals hieß es: „Ahmed al-Tayyeb wird zunächst am 15. März in einem Protokollsaal des Berliner Reichstagsgebäudes vor Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertretern der Religionsgemeinschaften und Wissenschaftlern über das „Friedenspotenzial des Islams“ sprechen. Am 17. März nimmt er an einer wissenschaftlichen „Konferenz der Weltreligionen“ mit dem Titel „Friede sei mit Euch“ in der Aula des münsterschen Schlosses teil.

(3) Es ist eigenartig, aber auch die kritischen Berichte stellen den antilaizistischen Charakter der Veranstaltung nicht in Frage. Am Ende des VICE-Artikels heißt es: „Wenn man 1.000 Religionsvertreter einlädt, ist es schwer auszuschließen, dass nicht der ein oder andere Problematische dabei ist. Einen solchen Menschen allerdings zu einem „Friedens“-Gespräch der Religionen einzuladen, wirkt absurd.“ Die fehlende Trennung von Kirche und Staat und der fehlende Ausschluss der Religionen aus der Öffentlichkeit ist in der BRD einfach nicht mehr bewusst.

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Verlogener kampf gegen Rechtspopulismus

Patrioten gegen Rechts oder:
Das deutsche Bewusstsein von heute

Frankfurter Allgemeine, 30. Mai 2017
ISRAEL, JUDEN UND DIE SPD

(…) Juli 2016 Im Europäischen Parlament sprach Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, und seine neue und alte Mär der Brunnenvergiftung ging so: „Eine Gruppe von Rabbinern in Israel hat ihre Regierung klar, sehr klar dazu aufgefordert, das Wasser der Palästinenser zu vergiften.“ Die, die ihm zuhörten, klatschten, und einer drückte darauf das Wort „inspiring“ in sein Telefon rein, um es auf Twitter zu schicken. Das war Martin Schulz. (…)

Mai 2017. Als erster deutscher Präsident legt Steinmeier einen Kranz am Grab Jassir Arafats ab. (…)

April 2017. Sigmar Gabriel besucht Israel, besucht die Organisation Breaking the Silence, Netanjahu sagt dann das Gespräch mit Gabriel ab. Wäre in Deutschland, das anscheinend auch einige nicht so saubere Soldaten bezahlt, etwas wie Breaking the Silence denkbar, erträglich? Nach Martin Schulznicht; der sagte, dass ein Generalverdacht gegen die Bundeswehr skandalös sei.

(…) In der „Frankfurter Rundschau“ erscheint Gabriels sozialdemokratische Interpretation der Schoa. „Sozialdemokraten waren wie Juden die ersten Opfer des Holocaustes“, schreibt er. (…)

Gabriel hatte ein halbes Jahr vor dem Nahles-Fatah-Dialog Hebron besucht und über israelische Untaten auf Facebook geschrieben: „Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.“ (…)

Die Erklärung heißt vielleicht Deutschland. Denn Deutschland ist heute ein anderes. Seit der Wiedervereinigung lebt es ohne Aufsicht. Die Alliierten sind weg. Auch das Schuldtrauma verschwindet langsam. Gabriel, Steinmeier, Schulz. Aus ihnen spricht das deutsche Bewusstsein von heute.

Anmerkung:

Die Autorin Anna Prizkau wurde 1986 in Moskau geboren und lebt seit 1994 in Deutschland. Ihr Text ist einer der besten Artikel, der in einem Mainstream-Medium zu diesem Thema erschienen ist. Viele Informationen waren schon auf Websites wie Mensa-Watch (und dem Website-Umfeld) nachzulesen. Besonders bemerkenswert ist der Schluss des Textes: Alles wurde möglich mit dem neuen deutschen Selbstbewusstsein und der gewaltigen Vormachtstellung in Europa.

Es sind diese Chauvinisten, Antisemiten und und unverkrampften Patrioten die heute den „Kampf gegen Rechtspopulismus“ anführen. Mit ihrem „Kampf“ gegen politisch letztlich unbedeutende Akteure verschaffen sich die „Patrioten gegen Rechts“ eine weiße Weste, während sie selbst chauvinistische und antisemitische Positionen vertreten oder akzeptieren. Obwohl der Antisemitismus in allen Milieus verbreiteter ist als der „Rechtspopulismus“, wird er nicht bekämpft. Das Engagement gegen Rechts dient den Patrioten (auch den linken Patrioten, die sich Antifa oder Antira nennen) als Feigenblatt.
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IRAN-Terror in Argentinien

Algemeiner, 30.Mai 2017
AMIA Bombing Investigator Was Murdered
A forthcoming report from one of Argentina’s top security agencies will confirm that Alberto Nisman — the special prosecutor who investigated the July 1994 bombing of the AMIA Jewish center in Buenos Aires, in which 85 people were killed — was murdered in his apartment on January 18, 2015. Nisman was found dead one day before he was due to present a complaint to the Argentine Congress accusing leading politicians, including former President Cristina Fernandez de Kirchner, of colluding with Tehran to cover up Iranian culpability for the atrocity. (…)

Anmerkung:
Zum iranischen Anschlag von Buenos Aires im Jahr 1994
siehe den Wikipedia-Artikel

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Iranisch-islamistischer Antisemitismus/Muslim Markt

Facebook-Seite der Fam. Özoguz, 30. Mai 2017
(Muslim Markt, IZH, Huseyin Özoguz)
Die israelische Lobbypresse hetzt gegen Scheich Dr. Torabi
und den Qudstag.

Welche drei Lehren können wir daraus ziehen?

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Als Mahner ausgedient: Der Zentralrat der Juden

Jüdische Allgemeine, 30. Mai 2017
Dialog mit »Israel-Hasser«?
Umstrittener iranischer Geistlicher hat an Religionskonferenz des Auswärtiges Amtes teilgenommen

Für den Zentralrat der Juden in Deutschland betonte dessen Präsident Josef Schuster, dass der Dialog mit Muslimen sehr wichtig ist. »Es ist allerdings zu wünschen, dass die Dialogpartner sorgfältig ausgewählt werden«, sagte Schuster der Jüdischen Allgemeinen.

Anmerkung:
An diesem zahmen Einwand erkennt man, dass die Zeiten vorbei sind, als der Zentralrat die deutsche Politik mit seinen Stellungnahmen erschrecken konnte, weil Deutschland noch auf die Weltmeinung achten musste.

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